Wie die Schulen in der VG Kelberg die Nase vorn haben können

Wer kennt nicht dieses Bild im allmorgendlichen Berufsverkehr: Massen von jungen Menschen, schwer bepackt auf dem Weg zur Schule, ausgestattet mit riesigen Ranzen, Turnbeuteln und weiteren Materialien.
Und wer hat diesen Kindern und Jugendlichen nicht schon gewünscht, man könne ihnen etwas von der Last abnehmen?

Dies ist ein wichtiger Punkt, der dazu geführt hat, dass Tabletklassen in Deutschland in aller Munde sind, auch in der Verbandsgemeinde Kelberg, auch im Ortsverein der SPD.

Die Last abnehmen hieße in diesem Falle: Schülerinnen und Schüler werden mit einem Tablet ausgestattet, schwere Bücher und Atlanten fallen in weiten Bereichen weg, die Lehr- und Lernmittel werden digitalisiert.

 

Vorab: Es wäre wenig sinnvoll etwas durchsetzen zu wollen, von dem die Schulgemein-schaften unserer Schulen nicht überzeugt sind. Bevor die Politik sich einmischt, sollte sie, erst Recht in diesem Fall, immer vorher Schüler, Eltern und Lehrer befragen. Ohne ein didaktisches Konzept und umfangreiche Planungen sowie Fortbildungen der betroffenen Personen wird aus einer guten Idee schnell ein Irrweg.
Wenn von den Schulen jedoch eine positive Rückmeldung kommt, dann will die SPD in der VG Kelberg sich vorbehaltlos für das Projekt einsetzen.

Denn die weiteren Vorteile liegen auf der Hand:

  • Alle Umfragen deuten klar darauf hin, dass die Schülerinnen und Schüler wesentlich selbstständiger und motivierter an ihre Aufgaben herangehen können.
  • Viele Unterrichtsinhalte können wesentlich anschaulicher vermittelt werden.
  • Lehrkräfte können individueller auf die Kinder und Jugendlichen eingehen.
  • Vor allem aber: Wirtschaft und Industrie drängen darauf, unserer jungen Generation eine digitale Bildung zu ermöglichen, die für die Zukunft und teilweise bereits heute unverzichtbar und unumkehrbar ist.

Wie könnten wir dies unterstützen? Zunächst einmal, indem die technischen Voraussetzungen an unseren Schulen geschaffen werden. Diese müssen mit schnellem Internet ausgestattet und umfassend WLAN-tauglich gemacht werden. Entsprechende Maßnahmen werden gerade durchgeführt.

Auch muss geklärt werden, wie die Finanzierung gestaltet wird.
Hier stünde im Raum, die Eltern oder aber die öffentliche Hand mit der Übernahme der Kosten zu betrauen. Ebenso gibt es Mischkalkulationen. Wichtig ist es in diesem Zusammenhang, dass Eltern keinesfalls finanziell höher belastet werden dürfen als dies jetzt der Fall ist.

Die SPD Kelberg hat ganz oben auf ihrer Fahne den Erhalt unserer Verbandsgemeinde stehen. Es gilt, unsere Vorzüge und Stärken immer deutlich zu machen. Dazu gehört seit jeher die Qualität unserer Schulen. Diese zu erhalten und weiter auszubauen ist unser Ziel.

Dafür stehen wir.