26.06.2017 in Energie und Umwelt von SPD Hillesheimer Land

Wir waren dabei!

 

Wir waren dabei! 

Gemeinsam mit zehntausenden Menschen demonstrierten wir am Sonntag - mit einer tri-nationalen 90 Kilometer langen Menschenkette - gegen die Atomkraftwerke Tihange 2 und Doel 3 in Belgien.

In den vergangenen Jahren kam es in den Atomkraftwerken (AKW) Tihange und Doel zu einer Vielzahl von Störfällen. Infolge von Bränden und dem gefährlichen Ausfall von Kühlwasserpumpen mussten die Reaktoren mehrfach notabgeschaltet werden. Die IAEO (Internationale Atomenergie-Organisation) stuft die AKW des Betreibers ENGIE als die unzuverlässigsten der ganzen Welt ein.

Tausende Risse

Die Druckbehälter der Reaktoren, die den Austritt von Radioaktivität verhindern sollen, weisen Tausende Risse auf. Bei Ultraschalluntersuchungen in 2012/13 wurden etwa 13.000 Risse gefunden, die zunächst wenige Millimeter groß waren. Inzwischen wurden Größen von bis zu 17,2 Zentimetern dokumentiert. ENGIE/Electrabel riskiert das plötzliche Bersten des Druckbehälters und damit den Super-GAU, die Kernschmelze.

Unbegreiflich erschien die Entscheidung der belgischen Regierung, den Weiterbetrieb weiterhin zu gestatten, obwohl Experten dies für unverantwortlich halten.

90 Kilometer lange Menschenkette

Am Sonntag wurde deshalb eine große und medienwirksame Aktion gestartet, an der 3 Länder (Belgien, Niederlande und Deutschland) beteiligt waren. Mit einer Menschenkette vom AKW Tihange über Lüttich und Maastricht bis nach Aachen symbolisierten Zehntausende ein weithin sichtbares Zeichen gegen die Gefährdung von Millionen Menschen in Europa.

 

 

26.02.2014 in Energie und Umwelt von SPD Gillenfeld

Stellungnahme des SPD-Ortsvereins Gillenfeld zur geplanten Deponie DK1 in Strohn

 

In der Grube am Wartgesberg in Strohn soll eine Deponie DK 1 errichtet werden. Die formalen Schritte seitens der Ortsgemeinde Strohn sind erfolgt. Es steht jetzt noch die Genehmigung durch die SGD Nord aus.
Gegen eine Deponie in Strohn sprechen viele Punkte:
Die geplante Deponie DK 1 liegt in unmittelbarer Nähe zum Naturschutzgebiet „Wartgesberg, Alfbachtal bei Strohn, Braunebachtal bei Mückeln und Trautzberger Maar“.
Zudem liegt die anvisierte Deponie im Natur- und Geopark Vulkaneifel sowie im neu aufgestellten GesundLand Vulkaneifel. Außerdem würde sich die Deponie im „Landschaftsschutzgebiet zwischen Ueß und Kyll“ befinden und im Kern des Geotourismus in der Vulkaneifel mit dem Vulkanhaus Strohn und der weltbekannten Lavabombe liegen. Nach dem LEP IV ist die Vulkaneifel eine ‚Landesweit bedeutsame historische Kulturlandschaft von Rheinland-Pfalz’.
Die Orte Strohn, Strotzbüsch, Gillenfeld und Mückeln sind durch den Schwerlastverkehr aus der Lavagrube bereits erheblich belastet, da der Verkehr durch die Dörfer führt. Bei einer Deponie ist mit einer Zunahme zu rechnen, die nicht mehr zu akzeptieren ist. Zudem leiden die Straßen noch mehr durch diese Belastung.
Die möglichen Auswirkungen der Deponie für Mensch und Natur sind nicht vorhersehbar und nicht kalkulierbar. Eine künftige Gefährdung für die Trinkwassergewinnung ist nicht auszuschließen.
Zudem ist der Begriff Deponie sehr negativ besetzt, sodass für den Tourismus im näheren Umfeld negative Folgen zu erwarten sind. Dies würde sich in finanziellen Einbußen für neu errichtete Ferienwohnungen niederschlagen. Dies hätte auch negative Folgen für den seit kurzem in Gang gesetzten Prozess der Dorfinnenentwicklung, mit dem die Wohnqualität in den Dörfern erhöht werden soll.
Der demografische Wandel in den Dörfern wird dadurch ebenfalls beschleunigt, da anzunehmen ist, dass vor allem junge Menschen nicht in der Nähe einer mit Schadstoffen belasteten Deponie leben wollen.
Die Ausmaße der anvisierten Deponie stehen in keinem Verhältnis zum zu erwartenden Abfall im Kreis Vulkaneifel. Es könnten Stoffe entsorgt werden, die hier in der Vulkaneifel nicht anfallen.
Außerdem befindet sich die Kontrolle der Deponie in öffentlicher Hand in besseren Händen als bei einem privaten Betreiber.
Ausgerechnet diesen Standort als Deponie auszuweisen, ist nicht nachvollziehbar, da keine anderen Möglichkeiten überprüft wurden. So hat es hat keine frühzeitige, sachliche Information auch der benachbarten Orte, die wie oben angegeben von dem Negativ-Image der Deponie betroffen sind, gegeben. Die Transparenz gerade bei einem solch sensiblen Thema ist unabdingbar.
Eine Studie über den Bedarf einer DK1-Deponie ist nicht wohl nicht vorhanden. Auch die Zusage nur Material aus den benachbarten Kreisen - Radius ca. 40 km um Strohn – ist nicht nachvollziehbar.
Der im Zuge der Diskussion um die zu errichtende Deponie gestörte Dorffrieden in Strohn sollte möglichst schnell wieder hergestellt werden und über sonstigen Interessen stehen.
Die Meinung der Dorfbevölkerung sollte ernst genommen und eine Bürgerbefragung durchgeführt werden.
Viele Bewohner von Strohn und den umliegenden Dörfern sind in großer Sorge, dass über ihre Köpfe hinweg eine Entscheidung fällt, die sie nachhaltig die nächsten Jahrzehnte belasten wird und so zu einer negativen Entwicklung in den Dörfern beiträgt, die nicht mehr umzukehren ist. Unserer Heimat wird ein irreparabler Schaden zugefügt.

Albert Borsch
1. Vorsitzender

27.02.2013 in Energie und Umwelt von SPD-Kreistagsfraktion Vulkaneifel

SPD Kreistagsfraktion fordert: Kein Rohstoffabbau ohne Landschaftsschutz!

 
Lavaabbau bei Hillesheim

Die SPD-Fraktion im Kreistag Vulkaneifel fordert das Landesamt für Geologie und Bergbau (LGB) auf bis zur Verabschiedung eines neuen Regionalplans, der den Rohstoffabbau in der Vulkaneifel neu regelt, keine Abbaugenehmigungen entgegen des Landschaftsschutzes zu erteilen und über die laufenden Verfahren Auskunft zu geben.

Der Fachbeitrag zur Rohstoffsicherung des LGBs im Rahmen der Erstellung des neuen Regionalplanes der Region Trier sorgt seit zwei Jahren in der Vulkaneifel für Aufregung. Viele Menschen haben Sorge, um das einmalige Landschaftsbild der Vulkaneifel. Eine Erweiterung der 400 ha möglicher Abbauflächen auf bis zu 2.000 ha wird abgelehnt. Die Naturschutzverbände in der Vulkaneifel haben den übermäßigen Erweiterungsplänen des LGBs vier Grundsätze zum Landschaftsschutz und die Bewahrung unserer einzigartigen Naturlandschaft entgegen gesetzt. Demnach soll kein Rohstoffabbau in Naturschutzgebieten, an Naturdenkmälern, in neuen Gebieten stattfinden, sowie kleine Gruben geschlossen werden.

Dieser Haltung hat der Kreistag 2011 mit einer Resolution deutlichen Ausdruck verliehen und die Forderungen der Naturschutzverbände bestärkt. Daraufhin wurde in Abstimmung mit der SGD-Nord als oberster Naturschutzbehörde eine vertiefte Stellungnahme zum Landschaftsbild erarbeitet. Diese soll der Planungsgemeinschaft bei Erstellung des Raumordnungsplans klare Orientierung geben und die Erweiterungspläne des LGB deutlich reduzieren.

Da die Planungsgemeinschaft bisher noch keinen Entwurf für einen neuen Regionalplan vorgelegt hat, haben die Abwägungen zum Landschaftsschutz noch keine bindende Wirkung. Dennoch wären Abbaugenehmigungen, die in Naturschutzgebieten, an Naturdenkmälern, in neuen Gebieten sowie in kleinen Gruben erteilt werden, klar gegen den in der Resolution des Kreistags zum Ausdruck gebrachten öffentlichen Willen.

Deswegen dürfen keine Abbauanträge genehmigt werden, die nicht dem Landschaftsschutz entsprechen. Über die im Moment laufenden Verfahren muss der Kreistag zudem in Kenntnis gesetzt werden.

14.03.2012 in Energie und Umwelt von SPD-Kreistagsfraktion Vulkaneifel

Resolution gegen drastische Kürzungen bei den erneuerbaren Energien

 

Antrag zur Tagesordnung:
Resolution gegen drastische Kürzungen bei den erneuerbaren Energien

Die Fraktionen von SPD und FWG sowie das Mitglied von Bündnis90/Die Grünen im Kreistag Vulkaneifel beantragen, die „Resolution gegen drastische Kürzungen bei den Erneuerbaren Energien“ auf die Tagesordnung der kommenden Kreistagssitzung zu setzen und folgenden Text zur Abstimmung zu stellen.

„Kreistag der Vulkaneifel für Verlässlichkeit beim Ausbau der Erneuerbaren Energien

Über Nacht hat die Bundesregierung 100 Millionen Euro für die Erneuerbaren Energien im Marktanreizprogramm zusammengestrichen. Ebenfalls stark gekürzt wurden die Mittel für die Forschung im Bereich der Erneuerbaren Energien (9 Millionen Euro) sowie für die Energieeffizienz (10,5 Mio. Euro).

Die Mittelkürzungen bei der Erneuerbare-Energien-Forschung treffen alle Erneuerbare Energien, also auch die im Stromsektor, darunter die Windenergie, Photovoltaik und Geothermie, aber auch z.B. die dringend notwendige Forschung bzgl. der Speicherbarkeit und virtueller Kraftwerke.

07.12.2011 in Energie und Umwelt von SPD-Kreistagsfraktion Vulkaneifel

Erneuerbare Energien für regionale Wertschöpfung

 
Die Sozialdemokraten aus der Vulkaneifel informieren sich aus erster Hand über Innovative Energie-Konzepte

Die SPD-Fraktion im Kreistag und der SPD-Kreisverband Vulkaneifel haben gemeinsam mit einer Info-Tour die Energielandschaft Morbach besucht. Die Sozialdemokraten informierten sich vor Ort über die Möglichkeiten und Potenziale innovativer Konzepte zur Erzeugung erneuer-barer Energie.

Die Energielandschaft Morbach ist ein besonders erfolgreiches und inno-vatives Beispiel dafür, wie Biomasse, Photovoltaik und Windenergie in einem intelligenten Mix genutzt werden können. Sie wurde auf dem Gelände eines ehemaligen US-Munitionslagers gemeinsam von Kommune, Wirtschaft und Wissenschaft entwickelt. Der Strom wird ins Netz eingespeist, die Wärme wird zur Wärmeversorgung eines angeschlossenen Gewerbeparks genutzt.

Doch neben den Gründen für einen nachhaltigen Klimaschutz und Kosten-effizienz, zeigt sich eine besondere Chance für die Region. Durch die Erschließung erneuerbarer Energiequellen und somit der Energieerzeugung vor Ort kann – entsprechend der jeweiligen Betreibermodelle – die Wertschöpfung in der Region erfolgen. Das betrifft die Gewinne aus der Strom- und Wärmeerzeugung aber auch Arbeitsplätze, die so geschaffen werden konnten.

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31.01.2019, 19:00 Uhr Einladung zum politischen Stammtisch der SPD im Gerolsteiner Land
Der SPD -Ortsverein Gerolsteiner Land lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, sowie seine Mitgliede …

13.02.2019, 14:00 Uhr - 16:00 Uhr Vorstandssitzung der AG 60plus Vulkaneifel
Zu unserer ersten Vorstandssitzung in diesem Jahr laden wir - wie immer - nicht nur die Vorstandsmitglieder, sonde …

06.03.2019, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Traditionelles Heringsessen

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