Bei einem Rundgang durch die Gerolsteiner Innenstadt hat Nicole Steingaß, Staatssekretärin, am 10. Mai die vier zentralen Projekte des integrierten Stadtentwicklungskonzepts der Brunnenstadt besucht. Das Land hat in Aussicht gestellt, im Verlauf von zehn Jahren die Entwicklung des Konversionsgeländes des Gerolsteiner Sprudels, die Stadtbalkone am Dreestreppchen, den Abriss des Kaiserhofs und die Neugestaltung des Bahnhofsumfelds mit 4,6 Millionen Euro zu fördern.

Um einen Eindruck der örtlichen Gegebenheiten zu vermitteln, hatte Jens Jenssen (SPD Vulkaneifel) die Staatssekretärin nach Gerolstein eingeladen. „Die Pläne für die Entwicklung der Gerolsteiner Innenstadt sind eine tolle Grundlage für eine zukunftsgerechte Politik“, so Steingaß. Bei dem Rundgang wurde deutlich, dass insbesondere der Kauf und Abriss des früheren Hotels Kaiserhofs durch die Stadt zeitnah angegangen werden muss, um so eine direkte Verbindung zwischen Bahnhof und Innenstadt zu schaffen.

„Bei der Stadtentwicklung müssen Natur- und Umweltschutz, der Tourismus und die wirtschaftlichen Interessen in Einklang gebracht werden. Als Bürgermeister werde ich dafür sorgen, dass wir diese Maßnahmen anpacken“, kündigte Uwe Schneider an, der für die Sozialdemokraten als Stadtbürgermeister kandidiert. Auch Thomas Regnery, der in der Nachbarstadt Hillesheim als SPD-Kandidat für das Amt des Stadtbürgermeisters antritt, zeigte sich beeindruckt von den Plänen der Gerolsteiner: „Ein solches Konzept zur Stadtentwicklung ist auch für uns dringend notwendig!“

Bei einer anschließenden Diskussionsveranstaltung mit der Staatssekretärin ging es vor allem um den klimapolitisch wichtigen öffentlichen Nahverkehr und die Frage der Zukunft der Eifelquerbahn.

Titel-Bildunterschrift: Astrid Schmitt, Jens Jenssen, Nicole Steingaß, Uwe Schneider und Thomas Regnery (v.l.n.r.) begutachten die Pläne des Gerolsteiner Stadtentwicklungskonzepts.

Fotos: © Martina Regnery-Hubo