Stefan Schmitz (links) und Jens Jenssen (rechts) treffen SPD Europakandidaten Norbert Neuser.

Die jungen Sozialdemokraten Stefan Schmitz und Jens Jenssen trafen Norbert Neuser, SPD Europakandidat für das nördliche Rheinland-Pfalz. Neben der Vorbereitung des Europawahlkampfs 2009 standen die Themen „Soziales Europa“ und „Europa als Friedensmacht“ im Mittelpunkt des Gespräches.

Am 7 Juni 2009, gemeinsam mit den Kommunalwahlen, findet die Wahl zu Europäischen Parlament statt. Eine Wahl, der oft nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Das liegt nicht nur daran, dass sie im Windschatten der Wahl der kommunalen Räte liegt. Für viele Menschen ist Europa weit weg und hat nur wenig mit ihrem täglichen Leben zu tun. Bekannt ist Europa meist durch abstruse Regelungen und überbordende Bürokratie.

Dem wollen die Sozialdemokraten im Wahlkampf entgegen treten und für ihre Vision eines sozialen Europas werben. Europa hat, besonders für die Menschen hier in der Großregion, viele Freiheiten und Wohlstand gebracht. Die Krise der Finanzmärkte macht deutlich: Europa muss die globalen Herausforderungen gemeinsam meistern. Für Jens Jenssen ist daher wichtig: „Auch in der Globalisierung müssen die Menschen sozial abgesichert sein.“ Der Sozialdemokrat wirbt daher für verbindliche Sozial und Bildungsausgaben. Das heißt Bildungschancen für alle, Hilfe bei Arbeitslosigkeit und Krankheit und eine sichere Altersvorsorge.

Deutlich hob Norbert Neuser auch die internationale Verantwortung Europas hervor. „Europa muss globale Friedensmacht sein. Die Absicherung von Entwicklung und der partnerschaftliche Dialog, sind die Erfolgsformel europäischer Außenpolitik“, so Neuser.

Stefan Schmitz trat dem Vorurteil entgegen, Europa habe keinen konkreten Einfluss auf die Region. Pendler fänden ihre Arbeit in Luxemburg und Belgien und viel Menschen aus den Nachbarländern kämen, um hier Urlaub zu machen und zu leben. „Unsere Eifel profitiert besonders von der zentralen Lage in der europäischen Großregion“, so Schmitz.