Die vergangenen Wochen waren von intensiven Diskussionen über den zukünftigen politischen Kurs im Landkreis Vulkaneifel geprägt. Die SPD Vulkaneifel hat sich in ihrer Fraktionsgemeinschaft mit der UWG Kylltal e.V. mit zahlreichen Anträgen in die erste inhaltliche Sitzung des neu gewählten Kreistags am vergangenen Montag eingebracht. Damit haben wir einen klaren inhaltlichen Fokus gelegt! In drei Bereichen konnten wir einen kreisweiten Konsens erreichen und wichtige Grundlagen für die Zukunft der Vulkaneifel legen: unsere Anträge für ein kreisweites Konzept zum Gesteinsabbau, für mehr Jugendbeteiligung in der Kommunalpolitik und zur Sicherung der medizinischen Versorgung im Kreis wurden mit breiter Mehrheit angenommen!

Der Kreistag hat am Montag auf unseren Antrag hin beschlossen, ein kommunales Konzept zum Gesteinsabbau im Landkreis auszuarbeiten. Nur wenn der Kreis zu diesem Thema mit einer Stimme spricht, können wir weiteren Raubbau an unseren Vulkanbergen verhindern! Dafür haben wir am Montag die Grundlage geschaffen.

Mit einer Kreisjugendkonferenz, mit deren Vorbereitung die Kreisverwaltung beauftragt werden soll, wollen wir junge Menschen stärker in kommunale Belange einbinden. Das kann nur gelingen, wenn Jugendliche von Beginn an mitbestimmen können, wie diese Einbindung aussieht. Wie die genaue Ausgestaltung aussieht, wird im Weiteren im Jugendhilfeausschuss beraten. 

Die gesundheitliche Versorgung im Kreis ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen für unsere Region. Auf unseren Vorschlag hin wird die Kreisverwaltung prüfen, ob die Einrichtung eines Stipendiums für Medizinstudierende eine Möglichkeit sein kann, den Ärztemangel zu bekämpfen. 

In allen drei Themenfeldern haben wir am Montag wichtige erste Schritte gemacht. Jetzt gehen wir motiviert in die weitere Umsetzung!